Freundeskreis Rechtswissenschaft

Verein zur Förderung der juristischen Ausbildung an der Universität Münster e.V.
Tel.: 02 51 / 8322770
Fax: 02 51 / 8321820
E-Mail: mail@freundeskreis-rechtswissenschaft.de

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Was wäre eine erfolgreiche Fakultät ohne Freunde?

Ohne Menschen, die sich mit ihr verbunden fühlen, die sie als Ort des Austausches nutzen, die Netzwerke aufbauen, den Nachwuchs fördern und für die Zukunft Verantwortung übernehmen wollen.

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät Münster hat eine lange und erfolgreiche Tradition. Davon zeugt nicht nur die große Zahl an Dissertationen und Habilitationen, sondern auch die hervorragenden Ergebnisse, die ihre Absolventinnen und Absolventen jedes Jahr in der ersten juristischen Prüfung erreichen.

Der Freundeskreis Rechtswissenschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, in einer Zeit, in der die Rahmenbedingungen für Universitäten schwieriger werden, die Zukunft der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und die hohe Qualität der Forschung und Lehre sowie die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis ideell und finanziell zu fördern.

Ein besonderes Anliegen des Freundeskreises ist die Etablierung eines Alumininetzwerks aus aktiven und ehemaligen Studierenden, aus Vertretern der Wissenschaft und der juristischen Praxis. Ich lade Sie herzlich ein, sich auf unseren Seiten zu informieren, und würde mich freuen, Sie bald als Mitglied im Freundeskreis begrüßen zu dürfen.

Prof. Dr. Hans-Michael Wolffgang
Vorsitzender des Vorstands

 

 

Aktuelles

Die nächste Mitglieder- und Beiratsversammlung findet am 31. Mai um 16.30 Uhr, Juridicum, statt.

 

Examensfeier 2017

Der Freundeskreis Rechtswissenschaft e.V. zeichnete 34 Absolventinnen und Absolventen aus, die mit mindestens einem ‚Gut‘ abgeschlossen haben. Eine besondere Ehrung erhielten die drei Jahrgangsbesten: Klaus Schelp, Präsident des Landgerichts Münster a.D. und Vorsitzender des Beirats des Freundeskreis Rechtswissenschaften e.V., überreichte Christian Rüsing und Jan Bunnenberg (abwesend war Anna Freiin von Falkenhausen) Gutscheine für einen der acht Postgraduiertenstudiengänge, welche die JurGrad, School of Tax and Business Law für die Universität Münster anbietet.

FFA-Zertifikatsverleihung 2017

Noch bevor die Absolventen einzeln aufgerufen ihre Zertifikate entgegennehmen konnten, zeichnete der Freundeskreis Rechtwissenschaften e.V. die Jahrgangsbesten aus. Torsten Maag, Geschäftsführer des Freundeskreis Rechtswissenschaften e.V., gratulierte Isabelle Neise (Französisches Recht), David Hammel (Spanisches Recht) sowie Anna Zimmermann und Rebecca Bürger (Common Law, Fachsprache Englisch).

 

Auswahl der geförderten Projekte:

MUIMUN 2016/2017

MUIMUN – das steht für die Studierendeninitiative "Münster University International Model United Nations", die zu den größten und erfolgreichsten UN-Planspielen in Deutschland gehört und zunehmend internationale Bekanntheitsgrade erreicht. In zahlreichen Sitzungen nehmen die Teilnehmer die Rolle von diplomatischen Abgeordneten der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen ein, diskutieren aus dieser Perspektive heraus über aktuelle weltpolitische Themen und versuchen abschließend gemeinsame Lösungsansätze zu globalen Problemstellungen zu finden. Weitere Infos zur Veranstaltung unter: http://www.muimun.org
Das Team 2017:


ELSA Moot Court: Erster Platz in der Regionalrunde

Die vier Studierenden Anna-Frederike Schaube, Bente Boerstra, Carola Kaiser und David Nückel haben die Rechtswissenschaftliche Fakultät bei der Weltmeisterschaft der „ELSA Moot Court Competition on WTO Law“ würdig vertreten.

Nach dem großartigen Erfolg in der Europameisterschaft im April, mit dem das Team sich unter der Leitung der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin Stephanie Engel am Lehrstuhl Prof. Dr. Petersen für die Weltmeisterschaft qualifiziert hatte, haben die Studierenden ihre Arbeit nun erfolgreich zu Ende gebracht.

Bei der weltweiten Finalrunde der 14. Simulation eines Verfahrens vor dem Berufungsgremium der Welthandelsorganisation in Genf waren 19 Teams von allen fünf Kontinenten angetreten. Auf den Richterbänken saßen hochangesehene Mitglieder des realen Appellate Body, sowie namhafte Wissenschaftler. Alle Teams hatten zuvor seit September 2015 Schriftsätze für Kläger und Beklagten ausgearbeitet und anschließend in Regionalrunden um die Plätze bei der Weltmeisterschaft gekämpft. Hierbei beschäftigten sie sich detailliert mit brandaktuellen Fragen der Subventionierung erneuerbarer Energien und des Spannungsfeldes zwischen freiem Handel und Umweltschutz.

Von den Experten wurde das diesjährige Münsteraner Team sowohl für sein professionelles Auftreten und die strukturierte Ausarbeitung, als auch für den großartigen Teamgeist gelobt. Nach Plädoyers gegen Teams der National University Athens und des Geneva Graduate Institute beendeten die Studierenden den Wettbewerb als sechste der Weltrangliste des mündlichen Wettbewerbs.

 

Philip C. Jessup International Law Moot Court

Dieser Wettbewerb ist der traditionsreichste und größte studentische Moot Court. Er wird seit 1959 ausgetragen und inzwischen nehmen jährlich Studierende von über 500 Universitäten aus über 80 Ländern der Welt teil.

Der Sache nach handelt es sich um ein simuliertes Gerichtsverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH), das einen völkerrechtlichen Rechtsstreit zwischen zwei fiktiven Staaten zum Gegenstand hat. Die teilnehmenden Teams vertreten anwaltlich sowohl die Kläger- als auch die Beklagtenseite. Dazu müssen zunächst Schriftsätze ausgearbeitet und vorgelegt werden. Danach treten die TeilnehmerInnen in mündlichen Verhandlungen gegeneinander an. Die Rolle der RichterInnen übernehmen dabei ProfessorInnen, DiplomatInnen, AnwältInnen und andere PraktikerInnen, darunter auch RichterInnen des IGH und anderer internationaler Gerichte.

Das Team 2016: